Ungetrübte Winterfreuden…

…an den Fischteichen. Nicht ganz. Das Wetter hat zwar seinen Teil beigetragen. Nicht so aber die Stadt Paderborn. Das Betreten der Eisfläche sei verboten, so das rote Hinweisschild.

Was seit vielen Jahrzehnten Gross und Klein erfreut, ist jetzt verboten. Nein, der Aufwand, die Eisstärke zu vermessen, könne nicht mehr betrieben werden. Warum eigentlich nicht?

Herr Bürgermeister einer Sportstadt Paus, haben Sie doch einfach den Mut, den Paderbornern eine herrliche Eisfläche zu gönnen. Das THW stünde bestimmt gern zur Seite, wenn es gilt, kostengünstig festzustellen, daß sich die Bürgermeisterverantwortung auf nicht zu dünnem Eis bewegt.

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Rekommunalisierung – Kommt EON Westfalen-Weser zurück in Paderborner Hand?

Viele Paderborner werden sich über die Überschrift wundern – zumindest die, die noch immer von der PESAG Energie beziehen, oder in PESAG – Bussen durch Busbahnhöfe (dazu mal an anderer Stelle mehr) gefahren werden. Klar hat jeder mitbekommen, daß nicht mehr die PESAG Gas und Strom liefert, aber bei den Bussen ist das nicht jedem so klar…

Überraschend für die Öffentlichkeit, aber auch für meine Kollegen und mich im Arbeitskreis Energie und Rekommunalisierung, kam deshalb die vorläufige Absichtserklärung der EON, sich von den mehrheitlich gehaltenen Anteilen an der EON Westfalen-Weser AG zu verabschieden. Die Aktienpakete sollen den beteiligten ostwestfälischen Kommunen, an der Spitze Paderborn und Herford, zum Kauf angeboten werden. Auf Einzelheiten werde ich zu einem späteren Zeitpunkt eingehen. Zu prüfen wird sein, zu welchen Konditionen die Anteile erworben werden können. Viel Zeit zur Prüfung gibt es nicht, weil mittelfristig einige der von EON Westfalen Weser gehaltene Konzessionen auslaufen.

Indes formuliert der FDP Kreisvorsitzende Dr. Michael Hadaschik heute Ziele und Standpunkte, die ich als Liberaler voll unterstützen werde:

1) Die FDP begrüßt die Möglichkeit zum Rückkauf der Anteile der EON-Westfalen Weser AG für die früheren kommunalen Eigentümer. Dies entspricht dem liberalen Prinzip, wirtschaftliche Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten soweit wie möglich dezentral zu organisieren und in die Hände der Betroffenen zu legen.

2) Da die früheren Erlöse aus dem Verkauf der Anteile längst in den kommunalen Haushalten verausgabt worden sind, muss ein Rückkaufpreis aus den künftigen Erlösen der rekommunalisierten EON-Westfalen Weser AG beziehungsweise deren Nachfolge-Organisationen finanziert werden. Dabei darf es für die Bürger zu keiner zusätzlichen Belastung durch die Strompreise kommen.

3) Daher müssen die EON-Wesfalen Weser AG und ihre Nachfolgeorganisationen unter kommunaler Führung höchst effizient geführt werden und wirtschaftlich arbeiten. Für Versorgungsplätze von Politikern, exzessives Sponsoring und sinnlose Marketing-Aktionen darf kein Geld ausgegeben werden. Eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen ist hier erforderlich.

4) Kostengünstigkeit des Stromangebotes und Versorgungssicherheit durch Pflege und Ausbau der Netze stehen im Vordergrund. Keinesfalls darf die neue EON-Westfalen-Weser AG ein Tummelplatz für alternative Energieerzeugungsversuche werden. Die Erzeugung regenerativer Energie wird ausreichend durch die vorhandenen Gesetze gefördert . Hier gibt es ausreichende Möglichkeiten für private Haushalte, örtliche Genossenschaften und Wirtschaftsunternehmen.

5) In der Nachfolgeorganisation der EON Westfalen Weser AG muss eine große Klarheit über die Kostenstrukturen und die kostenbeeinflussenden Faktoren hergestellt werden. Auch die kommunalen Konzessionsabgaben sind eine Form der Energiebesteuerung und gehören in die Gesamtbetrachtung der Energiekosten, die die Bürger bezahlen müssen.

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Stillleben

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Universitätsstadt Paderborn – Bürgermeister verhindert Fuchsschwanz

Zum Fuchsschwanz kann es ja nur kommen, wenn der Fuchs den Schwanz nicht einzieht…

In meinem letzten Post hatte ich schon die Überflüssigkeit des Vorhabens, auf den Ortsschildern den Zusatz Universitätsstadt zu führen, dargelegt.

Jetzt erreicht die Ratsmitglieder und mich ein Brief des Bürgermeisters, daß er den Tagesordungspunkt zur Beschlußfassung zum Zusatz auf dem Ortsschild von der Tagesordnung der Ratssitzung am heutigen 24.11.11. genommen hat. Nein, den Schwanz zieht er nicht ein.

Er wird Faust Teil I gelesen haben: “Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühen. Da steh ich nun ich armer Tor! ”

So beinahe ginge es auch Besuchern und Studenten, die sich bemühten, in der Universitätsstadt Paderborn Medizin oder Juristerei zu studieren. Da stünden sie, so arm vor dem Paderborner Tor und blieben klug als wie zuvor – einem Etikettenschwindel wären sie wohl auch aufgesessen.

Das zu verhindern hatte ich mir schon lange auf die Fahnen geschrieben und meine Fraktion sieht es genauso.

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Universitätsstadt Paderborn – aber bitte mit Fuchsschwanz!

Warum eigentlich soll ein Ortsschild mehr anzeigen, als den Beginn einer Stadtgrenze? Universitätsstadt Paderborn – so ein Ratsbeschluss aus dem vergangenen Jahrtausend – soll nun noch immer erstrebenswert und erreichbar sein. Warum nicht Domstadt, warum nicht Schützenstadt, warum nicht Liborisstadt? Warum überhaupt ein Zusatz, den derzeit so ziemlich jede Stadt zu beanspruchen sucht. Individualisierung oder Tuningmassnahme? Schöne neue Zeiten, da sich Stadtväter wie weiland Mantafahrer oder GTI-Eigner um Spoiler, Schweller und Kotflügelverbreiterung bemühen.

Paderborn sollte und kann nicht auf die ohnehin anerkannte Universität reduziert werden – nein, das hat die Perle ostwestfälischer Oberzentren nicht verdient.

Kommt es aber dazu, stifte ich den ersten Fuchsschwanz für ein mir beliebiges Ortsschild!

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FDP Mitgliederentscheid zur Euro-Rettung

Ich unterstütze den Antrag auf Mitgliederentscheid in der Euro-Frage. Viele Worte braucht es da nicht. Hier gibt es weitere Informationen www.frank-schaeffler.de

Schon die inhaltliche Diskussion wird der FDP gut tun und zur Profilschärfung beitragen.

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SPD ohne alten Zopf?

Hat die SPD mit dem Austritt von Detlef Nacke ihren alten Zopf verloren?

Wohl kaum, wie jetzt auch die jüngsten Presseberichte der SPD-Stellungnahme zum Alleingang des Bürgermeisters in Sachen Stadtverwaltung zeigen. Alles nicht neu, was die SPD da vorbringt – aber richtig und, so macht es den Anschein, überwältigend mehrheitsfähig. Schlüssige Gesamtkonzepte werden für die Innenstadt gefordert, eine Darstellung der Nutzung der im Falle eines Neubaus an der Florianstraße verbleibenden Freiflächen am Abdinghof, die Nennung konkreter Investoren pp. Antworten darauf blieb Bürgermeister Paus in seinem Alleingang bislang schuldig, wie letztlich auch nicht anders zu erwarten. Diese Erwartungshaltung nährte doch schon der Titel der von der Verwaltung in Auftrag gegebenen “Machbarkeitsstudie”.

Machbar ist viel, wenn man sich ein Baudenkmal setzen will. Vertretbar ist aber das, was mehrheitsfähig, bedarfsgerecht und vor allem überschaubar finanzierbar ist. Die Frage sei gestattet, warum namhafte Paderborner Bauunternehmer und Investoren, die sogar ein ehemals risikobelastetes Stadionvorhaben mittrugen, augenscheinlich kein gesteigertes Interesse am Neubau an der Florianstraße zeigten.

Zuguterletzt frage ich mich, warum der berühmte Flyer, den Herr Paus angeblich an alle Paderborner Haushalte verteilte, in meinem Haushalt nicht ankam und bei vielen meiner Mitbürger in meinem Wahlbezirk um die Borchener Straße herum auch nicht. Waren die Kräfte im Alleingang verbraucht? Soll nicht eine ganz breite Wissenbasis geschaffen werden?

Nein – der Bürgermeister kann sich zurecht darauf verlassen, daß ich die Wähler über das Vorhaben Stadtverwaltung als Ratsvertreter informieren werde. So bleibt es nicht beim Alleingang, so werden die Parteien und Bürger im engen Schulterschluß das auf den Weg bringen, was jedem gut tut.

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Behelmte fahrradfahrende Gutmenschen?

Vielerorts tauchen jetzt auf Initiative des Landrats Manfred Müller Plakate auf, die Radfahrer zum Tragen eines Helms ermuntern sollen, ja gar ein schlechtes Gewissen machen sollen, wenn man dem gefährlichen Radfahrerdasein frönt, ohne Helm zu tragen.

Kaum einen Presseartikel gibt es, der nicht von unbehelmten Fahrradfahrern berichtet, haben diese nun Schuld am Unfallgeschehen oder nicht.

Über Sinn und nutzen eines Helmgebots mag sich jeder sein eigenes Bild machen. Instruktiv ist der folgende Link.

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Pumpspeicherkraftwerk als Chance zukunftsfähiger Energiegewinnung

Die FDP in der Region unterstützt weiterhin und konsequent effiziente Energiegewinnung. Nicht verwunderlich ist deshalb, daß das für den Kreis Höxter geplante Pumspeicherkraftwerk auf positive Resonanz stößt.

Derlei Bauvorhaben sollten auch in Paderborn Unterstützung finden. So wurde ich jüngst auf dem Gerichtsflur von einem Paderborner Bürger und Kollegen auf die Problematik angesprochen, der in derartigen Pumpspeicherkraftwerken viel Potential sieht, das Prinzip der Energiespeicherung zur Senkung der Stromheizkosten nutzbar zu machen.

Gerade Nachtspeicherofenbesitzer, die in vergangenen Jahren intensiv von der Stadt und dem damaligen Energieversorger von den Vorzügen der Nachtspeicheröfen (zu damaligen Nachtstromkonditionen) überzeugt worden waren, erfahren jetzt durch die bis zu 30%ige Kostensteigerung im Strombezug vielfach ein deutliche Härte.

Ob und inwieweit Pumpspeicherkraftwerke auch im Kreis Paderborn und/oder im Anschluß an das Höxteraner Vorhaben sinnvolle Alternativen zu Wind-, Solar- und sonstigen Energieformen sind, will ich in meiner FDP zum Thema der nächsten Wochen machen.

Gefreut habe ich mich zunächst über die Anregung des betroffenen Bürgers, zum einen ob des spannenden Themas, zum anderen ob der damit verbundenen Anerkennung meiner politischen Arbeit.

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Parkhaus am Theater in Paderborn

Ich war ja versucht, meine Begeisterung mit einem Foto zu untermauern – die Datenschutzbestimmungen würden aber eine Schwärzung der Pkw-Kennzeichen im neuen Parkhaus unter dem Theater erforderlich machen.

Deshalb ganz kurz: Das neue Parkhaus unter dem Theater ist eine Wucht. Hell, geräumig und große Parkbuchten, die auch langen Autofahrern wie mir bequemes Ein- und Aussteigen ermöglichen.

Wie schon mal an anderer Stell dieses Blogs geschrieben – Klasse, was Volksbank und Paderborner Handwerker für die Stadt und die Region geschaffen haben. Das Theater habe ich in verschiedenen Bauphasen besichtigt und freue mich auf die Eröffnung des Spielbetriebs, der Platz am Kötterhagen scheint mir architektonisch gelungen und alles andere wird sich finden.

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